back
Neuköllner Oper
Oper ohne Opernführerschein
Konzept des Neuköllner Oper e.V. ist seit seiner Gründung vor 25 Jahren, Musiktheater der verschiedensten Genres auf die Bühne zu bringen. Der Spielplan reicht von der Barockoper zum Musical, von der Operette zur Soaperette, von der großen Oper zum experimentell-musikalischen Kammertheater, von der Revue zum Kindermusiktheater. Ein Großteil der 10-12 Premieren pro Spielzeit sind eigens für die Neuköllner Oper geschriebene und bearbeitete Stücke. Seien es die Seelenqualen von Liebenden, das Problem einer falsch gesteuerten Ausbildungspolitik oder die vor der Haustür auffindbaren sozialen Konflikte, nichts ist zu heilig oder zu profan, um nicht dem Zuschauer auf originelle und amüsante, intelligent , unterhaltsame und mitunter hemmungslose Art nahe gebracht zu werden.

Oper für den künstlerischen Nachwuchs
Naturgemäß verbindet sich die hohe Produktivität des Hauses mit der Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Daher kooperiert die Neuköllner Oper mit den Berliner Kunsthochschulen und Universitäten, insbesondere mit der Universität der Künste in vielfältiger Form. Darüber hinaus führt die Neuköllner Oper in regelmäßigen Abständen den im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschriebenen, von der GASAG Berlin gestifteten „Berliner Opernpreis“ Wettbewerb von Neuköllner Oper und GASAG, durch.

Oper im ehemaligen Ballsaal
Bis zu 290 Vorstellungen der Neuköllner Oper werden in dem alten Ballsaal eines ehemaligen Gesellschaftshauses von Rixdorf in der heutigen Karl-Marx-Straße (auf Höhe des gleichnamigen U-Bahnhofs) zur Aufführung gebracht. Als weitere Möglichkeit für Aufführungen, Matineen und Werkstattgespräche hat die Neuköllner Oper vor 2 Jahren das Kulturcafé Götterspeise eröffnet, in dem es nebenbei den besten Käsekuchen der Stadt gibt.

All diese Möglichkeiten zur Verbreitung der Neuköllner Theaterdramaturgie dankt das junge Haus dem überwältigenden Zuspruch durch sein Publikum (um die 80% Auslastung), dem stets zugeneigten Bezirk mit seinem virilen Kulturamt, der wohlwollenden Unterstützung durch den Kultursenat sowie - last not least - der unerschütterlichen Kraft der14 fest angestellten und weiterer zusätzlicher Mitarbeiter.