

Daniel Barenboim dirigiert die Staatskapelle Berlin zu Gast: Alisa Weilerstein
Nach der höchst erfolgreichen Gastspielreise der Staatskapelle und ihres Chefdirigenten nach Wien, wo im Musikverein ein neunteiliger Bruckner-Zyklus zur Aufführung gelangte, kommt nun auch Berlin in den Genuss einer Bruckner-Interpretation von Daniel Barenboim. Das letzte, unvollendete Werk des großen Sinfonikers ist im Konzerthaus und in der Philharmonie zu hören. Vor der Pause erklingen zwei Kompositionen für Violoncello und Orchester, gespielt von der jungen amerikanischen Cellistin Alisa Weilerstein: Max Bruchs spätromantisches »Kol Nidrei« von 1880 in spannungsvoller Kopplung mit dem 2001 uraufgeführten Cello Concerto des mittlerweile 103-jährigen Elliott Carter.
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