Hanna Eisenmann und Olivier Eisenmann im Gespräch mit Albrecht Dümling
Will Eisenmann (1906-1992) hat den Nationalsozialismus zutiefst verachtet. Nachdem er 1932 am Antikriegskongress in Amsterdam teilgenommen hatte, kehrte er nicht mehr nach Deutschland zurück. Mit einem Stipendium, das ihm Romain Rolland verschaffte, studierte er in Paris Komposition bei Paul Dukas und Charles Koechlin. Sein weiteres Leben verbrachte der Komponist zumeist in der Schweiz, wo Hermann Scherchen und Hermann Hesse ihn förderten. Seine Witwe und sein Sohn werden bei diesem Konzert ein Bild des Menschen und Freigeists Will Eisenmann zeichnen.
