» Charles Castronovo


 
Charles Castronovo ist ein international anerkannter lyrischer Tenor mit Engagements an renommierten Opernhäusern wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, den Staatsopern in Hamburg und Wien, der Opéra National de Paris, der Los Angeles Opera, der San Francisco Opera, den Salzburger Festspielen, der Opera Santa Fe. Charles Castronovo debütierte in der Spielzeit 2008/09 an der Washington Opera mit der Rolle des Nadir in »Les pêcheurs de perles« von Georges Bizet. Zudem kehrte er für »L’elisir d’amore« an die Hamburgische Staatsoper zurück und sang anschließend den Herzog in »Rigoletto« an der Finnish Opera. Castronovo debütierte an der Staatsoper Unter den Linden als Nemorino und hat an diesem Haus auch Ferrando in »Così fan tutte« und Ottavio in »Don Giovanni« gesungen. In dieser Spielzeit wird er zum ersten Mal die Rolle des Edgardo in »Lucia di Lammermoor« am Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel singen. Zudem wird Castronovo an die San Francisco Opera für »La traviata« an der Seite von Anna Netrebko zurückkehren. Künftige Engagements für 2009/2010 beinhalten »Mireille« und »L’elisir d’amore« an der Pariser Opéra, »Die Entführung aus dem Serail« in München, weiterhin »Faust« an der Staatsoper Unter den Linden und Tamino in »Die Zauberflöte« an der Opera Santa Fe. Charles Castronovo wurde in New York geboren. Sein Studium beendete er an der California State University und begann seine Karriere als festes Ensemblemitglied an der Los Angeles Opera, wo er über 100 Aufführungen in den verschiedensten Rollen sang. Anschließend wurde er in das Programm zur Förderung junger Künstler an der Metropolitan Opera (Lindermann Young Artists Development Program) aufgenommen, wo er sein Debüt in der Rolle des Beppe in »I pagliacci« mit Plácido Domingo am Eröffnungsabend der Saison 1999/2000 gab. Darauffolgend debütierte er mit den New Yorker Philharmonikern als Sam in Kurt Weills »Street Scene«. Im Jahr 2000 war Charles Castronovo an der Opera Santa Fe als Pilade in Rossinis »Ermione« zu hören. Sein Debüt an der Boston Lyric Opera machte er im Frühling 2000 mit seiner ersten Aufführung als Don Ottavio in »Don Giovanni« und darauffolgend als Fenton in »Falstaff« und Tamino in der »Zauberflöte«. Zudem war Charles Castronovo beim Savonlinna Festival in Finnland als Don Ottavio zu hören. Zu seinem wachsenden Repertoire kamen während der Spielzeit 2001/2002 noch weitere Rollen hinzu, wie etwa Camille in »Die lustige Witwe« in Los Angeles, Ferrando in »Così fan tutte« in Portland und Ernesto in »Don Pasquale« in Boston. Sein Deutschland-Debüt gab der Sänger in Berlin an der Staatsoper Unter den Linden als Ottavio unter der Leitung von Daniel Barenboim, darauf folgte sein Frankreich-Debüt in Toulouse in »Falstaff« und sein Londoner Debüt bei »The Proms of 2002« in Ravels »L’heure espagnole«. In der Spielzeit 2002/2003 debütierte er mit dem Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez in Berlioz’ »Requiem« und als Fenton an der Opéra Bastille. Zudem war er als Nemorino in der Portland Opera und in Berlin zu sehen, und ebenso als Alfredo (Minnesota Opera). Charles Castronovo vervollständigte die Saison mit einer neuen Produktion von »Così fan tutte« in Santa Fe. Außerdem debütierte Charles Castronovo 2003 an der San Francisco Opera als Tamino in »Die Zauberflöte«, im Dezember 2003 an der Wiener Staatsoper, und im Frühjahr 2004 in derselben Rolle in Paris. Er debütierte des Weiteren an der Opera de Monte Carlo in »Così fan tutte«. Der Sänger war zudem in Athen an der Seite von Ruth Ann Swenson in einer neuen Produktion von »La traviata« zu hören. Charles Castronova debütierte im September 2004 am Royal Opera House Covent Garden als Ferrando in »Cosi fan tutte«. Außerdem war er als Alfredo in »La traviata« an der Staatsoper Unter den Linden unter der Leitung von Daniel Barenboim zu hören. Im Sommer 2005 sang Castronovo erstmals die Partie des Nadir in »Les pêcheurs de perles« an der San Francisco Opera. In der Spielzeit 2005/2006 kehrte der Sänger nach Covent Garden als Alfredo in »La traviata«, an die Wiener Staatsoper als Nemorino in »L’elisir d’amore«, und an die Staatsoper Unter den Linden als Don Ottavio unter der Leitung von Daniel Barenboim zurück. Zudem debütierte er am Théâtre Royal de La Monnaie in »Falstaff« und an der Hamburgischen Staatsoper in »La traviata«. Weitere Rollen waren: Rodolfo (Michigan Opera Theatre), Belmonte und die Hauptrolle in »La clemenza di Tito« (Bayerischen Rundfunk). Außerdem gab der Künstler sein Debüt mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment in Rossinis »Stabat Mater« unter der musikalischen Leitung von Mark Elder. Im August 2006 debütierte Charles Castronovo bei den Salzburger Festspielen als Belmonte in Mozarts »Die Entführung aus dem Serail«. Im Februar 2007 sang Charles Castronovo erstmals die Rolle des Herzogs in »Rigoletto« in Bourdeaux. Charles Castronovo begann die Spielzeit 2007/2008 mit einer Neuinszenierung von Édouard Lalos »Le roi d’Ys« in Toulouse und gab anschließend sein Konzertdebüt in Japan. An der Covent Garden Opera debutierte er als Tom Rakewell in einer neuen Produktion von Stravinskys »The Rake’s Progress«. Zu seinen weiteren Projekten zählten Mercadantes »Virginia« für die Opera Rara, Elvino in »La sonnambula« (Michigan Opera Theatre) und seinem Debüt in San Diego in »Les pêcheurs de perles«. Ebenso debütierte er an Bayerischen Staatsoper beim Festival 2008 als Ferrando in »Così fan tutte«, gefolgt von seinem Konzertdebüt in China anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2008. Sein Repertoire beinhaltet zudem Rollen wie Idamante in »Idomeneo«, Romeo in »Romeo et Juliette« und Des Grieux in »Manon«.